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Geschichtlicher Abriss Teil 1
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14.Jhrd

Erste urkundliche Erwähnung beider Orte (Klein -und Großkamsdorf)

1349

Kleinkamsdorf erscheint in alten Schriften als "minori Kamsdorf"

1381

Großkamsdorf wird auf einer schwarzburgischen Urkunde als "großen Kampstorff" erwähnt

1418

Beide Orte bekamen Exklavencharakter und wurden Teil des Amtes Ranis

ab 1424

Es gab Gewerbestreitigkeiten zwischen den Bewohnern beider Orte und den Ratsherren von Saalfeld

1574

Klein -und Großkamsdorf wurde dem Amtsbezirk Arnshaugk unterstellt. Kamsdorf gehörte damit zu Kursachsen.

bis 1657

Die Exklave Kamsdorf blieb kursächsisch und wechselte dann in das Fürstentum Sachsen-Zeitz über.

ab 1718

Kamsdorf gehörte wieder zu Kursachsen. Der Kupferbergbau bestimmte mehr und mehr das Bild der Region.

ab 1815

Groß -und Kleinkamsdorf unterstanden nach dem Wiener Kongreß Preußen

1816/17

Vereinigung mehrerer Zechen aus den Großkamsdorfer und Goßwitzer Fluren, zu den oberen Revieren(Goßwitz) und den unteren Revieren(Großkamsdorf)

ab 1818

Gemeinsame Verwaltung der Zechen durch das Bergamt Großkamsdorf

1836

Vereinigung der Oberen und Unteren Reviere zur Gewerkschaft Vereinigte Reviere Kamsdorf

ab 1872

Bau der Maxhütte in Röblitz, viele Arbeitsplätze wurden geschaffen und beide Orte vergrößerten sich

1929/30

Neue Wohnsiedlungen entstehen, wie zum Beispiel der "Wächtersgraben"